IDEE

Mit unserem Projekt ¡Anda! fahrendes Kino, bringen wir Kino an Orte, an denen es keines mehr gibt oder nie eines gab. Wir fahren von Leipzig aus an Orte im ländlichen Raum und schaffen ein Kulturerlebnis, das Menschen zusammenbringt und Filmen -  Doku bis Kunst - eine Leinwand bietet. Wir sind dabei nicht profitorientiert unterwegs, sondern möchten in erster Linie mit Filmen die Auseinandersetzung mit und den Austausch über gesellschaftlich relevante Themen anstoßen, einen Raum gesellschaftlicher Teilhabe bieten und dem wachsenden Graben zwischen Stadt- und Landbevölkerung entgegenwirken.

Das ¡Anda! Kino ist autark unterwegs, denn wir projizieren Filme mit  Solarenergie. Mit einem vielfältigen Programm  schaffen wir ein Angebot, welches Menschen aus unterschiedlichen Kontexten und über alle Altersgruppen hinweg anspricht. 

Wir machen kein klassisches Kino: Licht aus, Film ab, Licht an und tschüss. Unser Projekt ist interaktiv. Wir zeigen Filme, die bewegen und viel zu selten eine Leinwand bekommen. Filme, die zum Gespräch anregen und Meinungen herauskitzeln. Nach Möglichkeit werden auch in der Region produzierte Filme gezeigt und Filmemacher*innen zu Filmgesprächen eingeladen.

Mit den Veranstaltungen schaffen wir einen niedrigschwelligen Begegnungsraum, fördern Gemeinschaft und Austausch.

Motivation

Während Städte und ihr Umland als Lebensräume sehr beliebt sind, scheinen manche ländlichen Regionen buchstäblich den Anschluss verloren zu haben. Der Graben zwischen Stadt- und Landbevölkerung wird durch Vorurteile verstärkt und reproduziert. Vor allem die Kulturlandschaft fernab der Stadt ist meist sperrlich und die Angebote kultureller Teilhabe rar. 

In diesem Zusammenhang sehen wir unser Projekt als Möglichkeit im ländlichen Raum ein lebendiges Kulturangebot zu schaffen, welches gemeinschaftlich mit den Menschen vor Ort umgesetzt wird. Auch wenn wir mit unserem fahrenden Kino nur kurzzeitig vor Ort sind, erhoffen wir uns damit Impulse zu setzen, die nachhaltig wirken können.

Hintergrund

 Alles begann 2017 auf einem langen Rückweg aus Südspanien.  Unterwegs mit unserem Kleinbus haben wir uns auf der Fahrt durch viele entlegene Orte  immer wieder gefragt, wie man die Menschen, die dort leben, kennenlernen und zusammenbringen könnte. Unsere Antwort: Mit Kino – besser noch mit Open-Air-Kino. Hauswände und andere Busse sollten uns als Leinwand dienen und die Menschen am Abend zu Film und Gespräch locken. 

Wir montiertenSolarzellen auf unser Dach und besorgten nach und nach die nötige Technik. Zu einer Veranstaltung kam es auf dieser Reise noch nicht, der Grundstein für unser fahrendes Kino war somit jedoch gelegt. 2018 kam es schließlich zur ersten Tour mit 14 Stationen in Deutschland. 

Wir freuen uns über neue Bekanntschaften und unerwartete Begegnungen fernab großer Städte. Uns interessiert, was die Leute auf dem Land bewegt. Bisherige Tätigkeiten im Kultur- und Medienbereich und die Stärke zum Netzwerken machen uns zu geeigneten Multiplikator*innen unserer Idee.

               

anda e.V.
Isabel Lindemann & Felix Kolb
kontakt@anda-kino.org

anda e.V.
Isabel Lindemann & Felix Kolb
anda-kino@posteo.de

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anda-kino @ posteo.de

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